Lanxess: gute Ergebnisse in schwierigen Zeiten

Autor: Hussam Masri

Werbung. „Resterampe“ wurde der Bereich bei Bayer einst genannt und verstoßen – oder formell gesagt: abgespalten. Das war Lanxess im Jahr 2005, Kautschuk war das Kerngeschäft. Für den Spezialchemiehersteller spielt Kautschuk zwar immer noch eine Rolle, doch heute kann Lanxess ein breit diversifiziertes, zukunftsträchtiges Produktportfolio vorweisen. Denn der Konzern hat sich in den vergangenen Jahren neu positioniert und diverse Unternehmen zugekauft. Am Rande: Die Neuausrichtung überzeugte auch große US-Investoren wie den US-Rückversicherer General Reinsurance, eine Tochtergesellschaft von Warren Buffetts Berkshire Hathaway. Seit 2017 sind die Amerikaner in Köln engagiert. 

Mit seinen Spezialchemikalien beliefert Lanxess unterschiedlichste Branchen, angefangen von der Agrar- über die Bau- bis hin zur Medizintechnikindustrie. Der Konzern stellt zum Beispiel Hochleistungskunststoffe für die Automobil- und Elektronikindustrie her oder bereitet Wasser mithilfe von kleinen Polymerperlen ohne gesundheitsschädliche Zusatzstoffe auf.

Nach vier Akquisitionen im vergangenen Jahr plant Lanxess-Chef Matthias Zachert derzeit keine weiteren Zukäufe, vielmehr will er den Fokus auf Entschuldung und Desinvestitionen richten. Geschäfte, die nicht mehr in die Konzernstruktur passen, sollen abgestoßen werden. Der Konzern teilt das operative Geschäft in vier Segmente ein: Engineering Materials, Advanced Intermediates, Consumer Protection und Specialty Additives.

Die Geschäfte entwickeln sich prächtig, trotz Lieferengpässen oder steigender Rohstoff- und Energiepreise. Dabei sind die Energiekosten der zweithöchste Kostenblock neben den Personalkosten. Um die Belastung für den Konzern zu begrenzen, hat Lanxess 2021 in die Verträge mit den Kunden Energiepreisklauseln aufgenommen. Allerdings erfolgt dies zeitverzögert. Lanxess-Chef Zachert rechnet daher mit einer Verdopplung der Energierechnung auf eine Milliarde Euro im laufenden Jahr - sofern die Preise auf dem aktuellen Niveau bleiben.

Im ersten Quartal erwirtschaftete Lanxess ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBITDA) in Höhe von 320 Millionen Euro, knapp ein Drittel mehr als im Vorjahresquartal und übertraf damit die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Konzernumsatz stieg um 44 Prozent auf 2,43 Milliarden Euro. Für das laufende Quartal rechnet Lanxess mit einem EBITDA von 280 bis 350 Millionen Euro.

Die Unsicherheit an den Märkten und die starken Schwankungen der Aktie sorgen derzeit für attraktive Konditionen bei Aktienanleihen. Diese Papiere erscheinen insbesondere für Anleger interessant, die den Basiswert neutral bis positiv einschätzen, Erträge generieren wollen und bevorzugt mit einem Risikopuffer agieren.

7,00 Prozent p.a. Festzins und 20 Prozent endfälliger Puffer nach einem Jahr

Die DekaBank 7,00 % Lanxess Aktienanleihe 06/2023 (WKN DK06G9) zahlt zur Fälligkeit nach einem Jahr einen festen Zins in Höhe von 7,00 % p.a. bezogen auf den Nennbetrag (1.000,00 Euro). Damit die Rückzahlung zum Nennbetrag erfolgt, muss die Lanxess-Aktie am Bewertungstag (07.06.2023) auf oder über dem Basispreis (80,00 Prozent des Startwerts) schließen.

Anderenfalls drohen Verluste bei der Rückzahlung, da statt des Nennbetrags im Wert gesunkene Lanxess-Aktien zu 80,00 Prozent des Startwerts an den Anleger übertragen werden. Zudem unterliegt die Aktienanleihe wie jede Schuldverschreibung insgesamt dem Emittentenrisiko. Demnach würden insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust des investierten Nennbetrags drohen.

Die Zeichnung läuft vom 23.05.2022 bis 10.06.2022, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

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Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Private Banking und Produktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie für das Private Banking verantwortlich.


 

Quelle

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