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Siemens stärkt profitable Sparten

Autor: Hussam Masri

Deutschlands traditionsreicher Industrieriese Siemens befindet sich seit 2014 in der strategischen Neuausrichtung zu einer verschlankten Holdingstruktur. Prominente Beispiele des Umbaus sind die Formung des Windkraft-Gemeinschaftsunternehmens Siemens Gamesa und die Abspaltung der Medizintechnik-Tochter Siemens Healthineers. Sein zugehöriges Strategieprogramm "Vision 2020" erklärte der Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser im vergangenen Spätsommer für größtenteils abgeschlossen. Erfolgreicher und schneller als geplant habe man die Ertragsstärke aller Geschäfte gesteigert und die Digital Factory zum Marktführer in der Industriellen Digitalisierung gemacht. Bevor Joe Kaeser auf die Zielgerade seiner 2021 endenden Amtszeit zusteuert, hat er nun nachgelegt und den Strategieplan "Vision 2020+" präsentiert. Demnach soll sich der Konzern zukünftig auf digitale Technologien konzentrieren. Dazu gehören die Bereiche Digital Industries mit dem Schwerpunkt Automatisierung von Fabriken sowie Smart Infrastructure, wo es um die intelligente Vernetzung von Energiesystemen, Gebäuden und Industrie geht.

Insgesamt will Siemens die Wachstumsfelder ausbauen und dabei flexibler, produktiver und wettbewerbsfähiger werden. Effizienzverbesserungen sollen bis 2023 zu jährlichen Kostensenkungen von 2,2 Mrd. Euro führen. Bei wachsenden Umsätzen soll die konzernweite Gewinnmarge langfristig in einen Zielkorridor zwischen 14 und 18 Prozent vordringen. Zuletzt lag diese Kennzahl bei 11,4 Prozent. Analysten begrüßen die Fokussierung auf die profitablen Felder Automation und Infrastruktur. Siemens könne sich dank der strategischen Weichenstellungen vom komplexen Industriekonglomerat zu einem schlagkräftigen Technologiekonzern entwickeln. Viel Aufmerksamkeit fand in diesem Zusammenhang die jüngste Ankündigung zur Abspaltung der Energiesparte Gas and Power. Mit sinkenden Umsätzen und niedrigen Margen gilt dieser Bereich als Sorgenkind. Langfristig sieht das Management jedoch Wachstumspotenzial. Die noch zu gründende Gesellschaft soll den 59-prozentigen Anteil am Windkraftanbieter Siemens Gamesa enthalten und bis Herbst 2020 an die Börse gehen.

Mit seinen zuletzt veröffentlichten Zahlen zum zweiten Geschäftsjahresquartal 2018/19 hat Siemens die Markterwartungen übertroffen. Entgegen der von Analysten prognostizierten Stagnation kletterte das bereinigte operative Ergebnis im Vorjahresvergleich um sieben Prozent auf 2,41 Mrd. Euro. Dabei wuchs der Umsatz um vier Prozent auf 20,9 Mrd. Euro, während die Auftragseingänge überproportional um sechs Prozent auf 23,6 Mrd. Euro zulegten. Der Nettogewinn nahm jedoch um fünf Prozent gegenüber dem durch Einmaleffekte geprägten Vorjahreswert auf 1,92 Mrd. Euro ab. Seinen Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr 2018/19 hat das Management bestätigt. Bei einem moderaten Umsatzwachstum soll das bereinigte Ergebnis je Aktie demnach 6,30 bis 7,00 Euro merklich unter dem Vorjahreswert von 7,12 Euro erreichen. Im nachfolgenden Geschäftsjahr 2019/20 prognostizieren Analysten einen Ergebnissprung auf 8,34 Euro je Aktie.

Für 3,85 Prozent Zinsen pro Periode können leicht sinkende Aktienkurse ausreichen

Bei sinkenden Tilgungsschwellen bietet das DekaBank Siemens Express-Zertifikat Relax 08/2025 (WKN DK0UFD) die Möglichkeit einer vorzeitigen Rückzahlung zum Nennbetrag (1.000,00 Euro) zuzüglich des maßgeblichen Zinsbetrags. Anderenfalls ist bei Endfälligkeit die maximale Auszahlung von 1.231,00 Euro je Zertifikat erreichbar, wenn der Aktienschlusskurs am Bewertungstag die Barriere (60,00 Prozent des Startwerts) behauptet.

Eine Barrierenunterschreitung am Bewertungstag führt hingegen zu Verlusten. In einem solchen Negativszenario werden keine Zinsen gezahlt und der Anleger erhält statt des Nennbetrags eine feste Anzahl an Siemens-Aktien, die im Wert gesunken sind. Zudem ist wie bei jedem Zertifikat das Emittentenrisiko zu beachten, weil insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Die Zeichnung läuft vom 13.05.2019 bis 31.05.2019, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung.

 

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Scope ZMR AAA

Rating vom 20.08.2018, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Hussam Masri zeichnet als Bereichsleiter Produkt- und Marktmanagement der Deka-Gruppe für die Produktentwicklung und das Produktmanagement der Wertpapier-Publikumsfonds, Vermögensverwaltungs- und Altersvorsorgeprodukte, Zertifikate sowie die Vertriebsunterstützung verantwortlich.


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Quelle

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